Stürmische Zeiten – Burglinde in Allschwil

Die ersten Einsätze liessen dieses Jahr nicht lange auf sich warten und es begann am 3. Januar nicht
mit einem, sondern gleich mit einem guten Dutzend!
Das Sturmtief «Burglinde» hinterliess in ganz Europa seine Spuren und so wurde auch Allschwil nicht
verschont. Es begann mit herumfliegenden Trampolins und anderen Gegenständen, welchen den
starken Böen nicht standhielten. Schon vor dem Mittag trafen die erstem Meldungen über
umgestürzte Bäume ein. Es waren vor allem freistehende Tannen mitten im Siedlungsgebiet auf
Privatgrund betroffen. Die Aufgabe der Feuerwehr besteht dann im Wesentlichen darin, die Gefahr
zu beseitigen und die Verkehrswege wieder frei zu machen. Allerdings kann die Feuerwehr bei
umsturzgefährdeten Bäumen während eines Sturmes auch nicht viel ausrichten. Die Sicherheit
unserer Mannschaft geht vor und wir beschränken uns auf das Absperren des betroffenen Gebietes.
Sobald aber die Böen nachlassen, werden Äste gesichert, Ziegel gerichtet, Notdächer erstellt und
wenn nötig auch die entstandenen Wasserschäden behoben.
Im Vergleich zu Basel und unseren Nachbargemeinden sind wir im Einsatzgebiet Allschwil-
Schönenbuch glimpflich davongekommen und konnten alle Einsätze in nützlicher Frist bewältigen.
Die Mannschaft, unsere Mittel und die Einsatzdoktrin hat sich bewährt und wir sind sicher, dass wir
damit auch für eine grössere Anzahl Ereignisse gewappnet sind.